Verbunden mit Ostfriesland – offen für die Welt
Ich bin 43 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern. Großefehn ist meine Heimat, hier leben wir, hier wachsen unsere Kinder auf. Politik begleitet mich seit meiner Jugend, unter anderem als Politikstudent, als AStA-Vorsitzender an der Universität Göttingen sowie als stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Studentenwerks Göttingen.
Geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in Bremen. Doch seit meiner frühesten Kindheit war Ostfriesland meine zweite Heimat. Bei meinen Großeltern Harm und Gerda Bents durfte ich viel Zeit in meinen Schulferien verbringen, erst in Mittegroßefehn später auch in Timmel. Aber vor allem in Akelsbarg habe ich viel Zeit verbracht, bei meiner Tante im Haus meiner Urgroßeltern und auf der anderen Seite der Bents-Kurve in dem Haus meiner Eltern.
Meine Familie stammt aus Ostfriesland, eigentlich in Aurich Haxtum ansässig, zog es meinen Urgroßvater 1926 in das schöne Akelsbarg, hier wurde dann fast 60 Jahre leckeres Brot im Torfofen gebacken.


Bis heute denke ich gerne an den kleinen Dorfladen, das köstliche Brot meines Großvaters und das Holtroper Freibad, in dem ich schwimmen gelernt habe. Fast alle Ferien und viele Wochenenden verbrachte ich bis zu meinem 16. Lebensjahr in Akelsbarg, Mittegroßefehn und Timmel, ein prägender Teil meiner Kindheit.
Mit 16 führte mich ein Schüleraustausch nach Kanada. Diese Erfahrung öffnete mir die Augen für die große Welt, ein Land, das mich bis heute fasziniert und in dem ich auch mit meiner eigenen Familie ein Jahr lang leben und arbeiten durfte. Die Verbindungen dorthin bestehen bis heute.
Nach meinem Abitur studierte ich in Bremen und Göttingen. In Göttingen habe ich meine Frau kennen gelernt, dort wurden auch unsere beiden ersten Kinder geboren. Doch unser Herz zog uns nach unserem Jahr in Kanada nach Ostfriesland. Meine Frau sagte einmal: „Ostfriesland ist ein bisschen wie Kanada, man kann hier frei und bodenständig leben.“ So fiel uns die Entscheidung leicht, unseren Lebensmittelpunkt nach Akelsbarg zu verlegen. Eine Entscheidung, die wir nie bereut haben: Unsere inzwischen vier Kinder wachsen hier in einer ländlichen Umgebung auf, die Geborgenheit, Natur und Gemeinschaft miteinander verbindet.
Durch meine Arbeit in den politischen Gremien in Großefehn, im Landkreis Aurich und meine Erfahrung im öffentlichen Dienst des Landes Niedersachsen, weiß ich, wo die Herausforderungen liegen, aber auch, welche Chancen unsere Gemeinde hat. Ich möchte mein Wissen, mein Können und meine ganze Kraft dafür einsetzen, Großefehn verantwortungsvoll und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Dabei ist mir wichtig zuzuhören und miteinander im Gespräch zu sein. Ich freue mich auf viele Begegnungen und Anregungen im kommenden Wahljahr.

