Bürgernahe Politik

Miteinander für Großefehn

Die Daseinsvorsorge sorgt dafür, dass das tägliche Leben gut funktioniert. Dazu gehören zum Beispiel in Großefehn Schulen, Kitas, Feuerwehr, sauberes Trinkwasser, Abwasserentsorgung, Straßen, Fahrradwege und Sportstätten. All diese Leistungen schaffen Sicherheit, Lebensqualität und ein Miteinander für die Menschen vor Ort.

In der Gemeinde Großefehn spielt die Kommunalpolitik dabei eine zentrale Rolle. Gemeinderat und Verwaltung gestalten die Daseinsvorsorge aktiv: Sie entscheiden, wo investiert wird, wie Angebote verbessert werden können und wie die Gemeinde nachhaltig für die Zukunft aufgestellt wird. Insbesondere im Bereich der Abwasserentsorgung stehen in den nächsten Jahren wichtige Entscheidungen an.

Eine besondere Verantwortung trägt dabei der Bürgermeister. Er ist ein Bindeglied zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft und das im Idealfall durch bürgernahe und nachvollziehbare Politik. Der Bürgermeister organisiert die Arbeit der Verwaltung, bringt Ideen und Projekte auf den Weg, sorgt dafür, dass Beschlüsse des Gemeinderates umgesetzt werden, und vertritt die Gemeinde nach außen.

Mein Anspruch an das Amt des Bürgermeisters ist es, Verantwortung zu übernehmen, transparent zu handeln und Entscheidungen stets am Wohl aller Großefehntjer auszurichten. Das Amt verlangt Nähe zu den Menschen, Verlässlichkeit im Handeln und den Willen, Herausforderungen aktiv anzugehen. Zuhören, unterschiedliche Interessen fair abzuwägen und gemeinsam tragfähige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln, sind dabei zentrale Aufgaben.

Ich bin der Überzeugung, dass ich der Richtige für das Amt des Bürgermeisters bin. Ich bin bereit Verantwortung zu übernehmen, mich mit Engagement und Durchsetzungskraft für die Gemeinde einzusetzen und Entscheidungen klar und nachvollziehbar zu treffen. Mit Einsatzbereitschaft, Offenheit und dem festen Willen zur bürgernahen Politik möchte ich Großefehn aktiv miteinander gestalten und verlässlich in die Zukunft führen.

Familie, Kinder und Zusammenhalt – das, was den Alltag prägt

Als Bürgermeister möchte ich dafür sorgen, dass Familien ihren Alltag besser organisieren können und unsere Kinder gut in Kita und Schule versorgt werden. Dazu gehören verlässliche Betreuungszeiten, die sich an der Lebensrealität berufstätiger Eltern orientieren, sowie ein gutes Mittagessen für unsere Kinder.
Ich finde, unsere Kinder verdienen frisch gekochtes Essen, und Schulmilch sollte wieder selbstverständlich sein, gerade bei uns mit den vielen engagierten Landwirten.

Der Ganztag in Schule und Betreuung wird weiter an Bedeutung gewinnen. Mir ist wichtig, dass er nicht nur Betreuung bietet, sondern auch Inhalte vermittelt. Unsere Region hat eine eigene Sprache und Kultur, Plattdeutsch sollte daher als AG oder Unterrichtsfach in den Schulen angeboten werden.

Ich erlebe immer wieder, dass Kinder sehr unterschiedliche Startbedingungen haben. Als Bürgermeister möchte ich, dass kein Kind zurückbleibt, nur weil das Elternhaus weniger Möglichkeiten hat. Dafür braucht es mehr Personal in Kitas und Schulen sowie gezielte Förderung. Das ist keine Kür, sondern eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft.

Auch ältere Menschen sollen sich in unserer Gemeinde gut aufgehoben fühlen. Ich möchte, dass Seniorinnen und Senioren stärker am Gemeindeleben teilhaben können und Unterstützung bekommen, wenn Dinge komplizierter werden, etwa im Gesundheitsbereich oder bei digitalen Themen. Gesundheits- und Digitallotsen der Gemeinde können hier eine echte Hilfe sein.

Infrastruktur und Verwaltung – verlässlich, erreichbar, bodenständig

Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich eine Verwaltung, die erreichbar ist und Probleme ernst nimmt. Als Bürgermeister möchte ich dafür sorgen, dass Anliegen nicht von Schreibtisch zu Schreibtisch wandern, sondern zügig und lösungsorientiert bearbeitet werden.

Ich bin überzeugt: Wichtige Infrastruktur gehört in kommunale Hand. Deshalb setze ich mich dafür ein, die Abwasserentsorgung wieder selbst zu betreiben, um die Gebühren langfristig niedrig zu halten. Bei unseren Straßen und Gräben möchte ich, dass sie ordentlich und ohne Selbstbeteiligung unterhalten werden.

Zur Infrastruktur gehören für mich auch bezahlbare Bauflächen für Einheimische. Die bisherigen Neubaugebiete waren entweder zu spät am Markt oder mit Preisen pro Quadratmeter deutlich zu teuer. In den drei aktuellen Wohnbaugebieten liegen die Baulandpreise rund doppelt so hoch wie der Bodenrichtwert. Das zeigt: Der Engpass ist weniger fehlende Fläche als vielmehr fehlende Verfügbarkeit. Statt immer neue, aufwendige Ausweisungsverfahren mit hohem Verwaltungsaufwand anzustoßen, möchte ich bereits vorhandenes Wohnbauland auf den Markt bringen. Ziel ist es, bestehende Flächen zu aktivieren und so bezahlbares Bauland innerhalb unserer Ortschaften zu ermöglichen.

Katastrophenschutz ist essentiell auch für die Gemeinde Großefehn.

So zeigen Starkregenereignisse immer wieder, wie wichtig Vorsorge ist. Hier möchte ich nicht erst reagieren, wenn Schäden entstanden sind, sondern rechtzeitig handeln und Entwässerung sowie Schutzmaßnahmen im Gemeindegebiet verbessern.

Ein großes Anliegen ist mir deshalb unsere Feuerwehr. Sie verdient Rückhalt, eine gute Ausstattung und vor allem klare Zusagen. Die Standorte müssen erhalten bleiben, damit Hilfe im Ernstfall schnell dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Verlässlicher Brandschutz bedeutet Sicherheit für alle, darauf können sich die Großefehntjer heute verlassen und sollen das auch morgen noch können.

Finanzen – transparent, nachvollziehbar und gerecht

Viele Menschen haben das Gefühl, dass sie immer mehr zahlen sollen, ohne genau zu wissen, was eigentlich mit dem Geld passiert. Als Bürgermeister möchte ich das ändern. Bevor über höhere Belastungen gesprochen wird, muss klar sein, wofür Geld ausgegeben wurde und wie es den Bürgern genutzt hat.

Die schwierige finanzielle Situation unserer Gemeinde ist kein Geheimnis. Zur Verbesserung der Finanzsituation der Gemeinde möchte ich eine Tourismusabgabe einführen.

Auch die Grundsteuer soll gerechter werden. Mein Ziel ist es, die Gemeinde finanziell handlungsfähig zu halten, ohne die Bürgerinnen und Bürger übermäßig zu belasten. Vertrauen entsteht nur, wenn mit Geld verantwortungsvoll und transparent umgegangen wird.